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Ein perfekter Freitagnachmittag und Seattle April 23, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver, Vancouver.
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Der letzte Freitagnachmittag war „off the hook“, will heissen, einer der besten Tage hier in Vancouver. Ich erzähle euch gerne wieso…

Ihr kennt doch sicher alle die TV-Serie „Smallville“, in der Clark Kent alias Superman seine Teenagerjahre verbringt. Ich habe noch nicht soo viele Episoden daraus gesehen, doch die Serie gefällt mir sehr. Vor allem die beiden Frauen sind sehr hübsch… :-) Auf jeden Fall ist es so, dass hier in Vancouver einige Gebäude und Plätze als Drehorte verwendet wurden. Das wusste ich auch nicht, doch Rafael (richtig, der Guy aus Brasilien) sagte mir an diesem Freitagnachmittag, er wolle mit seiner Brasilianischen Kollegin einige Plätze anschauen. Natürlich war ich dabei… Zudem „überredete“ ich noch Andreas, mit dem ich auch in Vancouver Island war.
Zuerst tuckerten wir mit dem Aquabus (ein seeeehr kleines Böötli) nach Granville Island. Auf dieser Insel hat es verschiedene Märkte, Stände und Kunstausstellungen. Das Beste aber war, dass es einen Spezialitätenmarkt gibt, der alles so Gourmetfood verkauft. Und ratet mal, was wir gefunden haben… Richtig, Bünderfleisch und Appenzeller, Original aus der Schweiz. Mega nicht? :-) Da fühlte ich mich doch grad ein bisschen heimelig. Natürlich kauften Andreas und ich diese Traditionsprodukte. Und es hat sehr geschmeckt. Endlich mal richtiger Käse. In meiner Homestayfamilie hat es nur so komischer 0%-Fett Schmelzkäse. Wobei Käse… Meiner Meinung nach ist es ein Verbrechen, ein 0%-Erzeugnis überhaupt Käse zu nennen… Wo bleibt der Genuss, meine kanadischen Freunde? :-) Auf jeden Fall chillten wir an der Sonne draussen am Meer und genossen unser Festmahl.
Anschliessend besichtigten wir das Apartement von Clark Kent, als er kurzfristig in Metropolis lebte. Die Brasilianer waren sehr aus dem Häuschen…
Mit dem Bus fuhren wir dann zurück nach Downtown, wo wir ebenfalls noch einige Gebäude (unter anderem das Gebäude der fiktiven Zeitung „Daily Planet“). Das war wirklich mega. Und dann passierte das Beste. Nichtsahnend liefen wir ein bisschen belanglos umher, bis plötzlich Gabriela eine Frau (telefonierend und mit Hund!) ansprach. Es stellte sich heraus, dass diese Frau eine der Hauptdarstellerinnen der Serie Smallville ist. Ihr Name ist Allison Mack und in der Serie spielt sie Chloe. Meeega. Das gibt’s gar nicht, dachte ich mir. Da haben wir uns vorgenommen, Drehorte von dieser Serie zu besuchen und als i-Tüpfelchen treffen wir noch eine Originalschauspielerin! Ich war leider etwas zu spät mit dem Fotografieren und ebenfalls posieren mit Allison. Zuerst dachte ich nämlich, Gabriela fände den Hund super… :-)
Und ja, stellt euch mal vor, wie aufgeregt die Brasilianer waren. Rafael musste sofort seinen Cousin anrufen.

Wir entschieden uns dann anschliessend, noch ein bisschen weiterzubummeln. Unser Weg führte uns auf zu einer weiteren sehr kuriosen Begebenheit. Wir trafen vor der Art-Gallery auf eine riiesige Kifferlegalisierungsprotestaktion. Sowas habe ich noch nie gesehen. Da waren etwa 1000 Leute, die allesamt kifften. Stellt euch mal vor, wie das gerochen hat. Unbelievable. Irgendwo hatten die „Organisatoren“ noch Lautsprecher aufgestellt und Bob Marley dröhnte über den ganzen Platz.

Um uns zu beruhigen, entschieden wir uns ins Hotel Fairmont Express zu gehen, das zu den besten in Vancouver gehört. In der Hotelbar mit Barpianist schlürfte ich meinen Jasmin-Rosenblüten-Grüntee und genoss einfach den Augenblick.

Wie könnte ein Tag besser enden als mit einem Besuch im Kino? ;-) Ja und so war es denn auch. Ich ging mit einem Kollege am Abend dann noch ins Kino, „300“ schauen. Und es war wieder super.
Alles in allem ein wirklich gelungener Nachmittag. Und es ist wirklich erstaunlich, was man in nur ein paar Stunden alles erleben kann.
Am Samstag ging ich nach Seattle. Unsere Schule hatte für nur 50 Bucks die Reise nach Seattle organisiert und da wollte ich schon dabeisein. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Schon ziemlich früh am morgen gings los, da viel Zeit ins Land ging mit der Carfahrt und der Grenzeüberschreitung (kuhles Wort :-) ). Die Amerikaner machen ein riesen Theater, wenn du in ihr geliebtes Land willst. Die Beamten machten ein Foto von mir und nahmen meinen Fingerabdruck vom linken und rechten Zeigfinger. Sagt das mal dem Schweizer Datenschützer… Das würde nie gehen! Wir brauchten etwa 1,45h am Zoll, dann liessen sie auch die Brasilianer und Kolumbianer ins Land ;-) Um ca. 12:00 erreichten wir endlich Seattle. Als erstes stand der „Space Needle“ auf dem Programm, der Wahrzeichenturm. Trotz den 15 Dollars, um mit dem Lift hochzufahren, lohnt sich Investition wegen des fantastischen Ausblicks allemal. Da wir nur ca. 2,15 Stunden Zeit hatten, blieb nicht mehr viel Zeit übrig, um noch den Public Market und noch ein wenig von der Stadt zu besichtigen. Wahrscheinlich werde ich nochmals hingehen, meine Cousine Olivia lebt dort und vielleicht kann ich dann dort übernachten.

Mit dem Car fuhren wir dann weiter zu den Outletstores, wo du zum Teil für Markenprodukte wie Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Adidas, Puma usw. 1/4 des Preises wie in der Schweiz zahlst. Es ist wirklich sehr billig und es sind die gleichen Produkte wie in der Schweiz. Natürlich packte auch mich das Shoppingfieber (ratet mal, wie fest die Frauen glänzigi Äugli bekommen haben… ;-) (Vergebt mir, liebe Frauen :-) ) und ich kaufte Sommerschuhe von Skechers sowie zwei kurzärmlige Sommerhemden. Eigentlich wollte ich ja noch mehr kaufen, doch die Zeit von nur 2h war einfach zu kurz.
Nach langer Carfahrt mit immerhin aber Pirates of the Carribean erreichte der Bus um 21:00 wieder Vancouver…

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Bildlegende:
1) Wer findet den Aquabus?
2) Bündnerfleisch und Appenzeller. I like!
3) Gebäude des Daily Planet
4) Allison Mack und Gabriela
5) Kiffende Protestanten (und keine Polizei!)
6) De Space Needle in Seattle
7) Ja, ich war dort :-)
8.) Show im Puplic Market: Fischer werfen die Ware quer über den ganzen Stand. En riisigi Tuurifalle…

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