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Long May Weekend Mai 26, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver.
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Am letzten Wochenende war ich wieder einmal weg (how surprising!…:-)) und genoss die freien Tage weit weg von der Schule. Aus irgendeinem Grund hatten wir am Montag frei (ich glaube es war Victoria Day, but don’t ask me what this is ;-) ) und da ich immer noch vier Tage hatte, an denen ich fehlen kann/darf, zog ich einen Frei-Tag am Dienstag ein. Somit stand ein langes Wochenende bevor…

Wir beschlossen, Richtung Rocky Mountains zu fahren. Doch nicht bis dorthin, da es wirklich sehr weit ist von Vancouver. Da fährst du etwa 9 Stunden hin und 9 Stunden wieder zurück. Und das ist mir doch definitiv zu lang. Von ein paar anderen Guys hörten wir, dass die Gegend um Kelowna noch schön sein muss. Also packten wir unsere Siebensachen, mieteten ein Auto und fuhren am Samstag mehr oder weniger planlos los. Apropos wir: Diesmal dabei war wieder Maria aus Spanien bzw. Madrid, Andreas aus der Schweiz und natürlich meine Wenigkeit.

Unseren ersten Zwischenhalt legten wir in Kelowna ein. Dieses Stadt ist am Okanagan Lake, ein ziemlich grosser und vor allem langgezogener See. Die Stadt selber hat nicht sooo viel zu bieten, aber es gibt ein paar schöne Parks am See und die Servierdüsen im Rosie’s sind auch nicht zu unterschätzen ;-) . Es war noch etwas schwierig, ein Hotel zu finden, da eben wie gesagt das Long May Weekend vor der Türe stand und Kreti und Pleti unterwegs waren. Doch nach einiger Zeit und Verhandlungsgeschick logierten wir im Kelowna Motor Inn. Das Motel war sehr sauber und wir hatten einen super doppelstöckigen Raum mit drei riesigen Betten sowie eine Küche für uns. Das Ganze war nicht ganz billig, doch es hat sich wirklich gelohnt. Am Sonntag dann entschieden wir uns Richtung Norden zu fahren und checkten das kleine Dörfchen Lumby ab. Und das war doch noch kuhl. Zum einten spielte das Wetter nun endlich mit, es war ziemlich warm (ca. 22°C), sonnig und ich konnte zum ersten mal meine kurzen Hosen montieren. Mega nicht? Zum anderen stellt Lumby das Tor zu einem sehr grossen „Nationalpark“ dar. Und der war in der Tat recht eindrücklich. Mit dem Auto entdeckten wir diverse Wasserfälle und sehr schöne Plätze am Marbel Lake. Das spannendste ist aber dass du da uhuere in der Pampa bist. Da gibt es nur ein paar Campinplätze und eine Kieselstrasse, nicht mehr. Dieser Platz ist wunderbar zum relaxen geeignet. Da ist die Welt noch in Ordnung.

Am anderen Tag packten wir unser Gepäck wieder und verliessen Kelowna. Wir beschlossen, nun Richtung Süden nach Osoyoos zu fahren. Die Gegend dort wird die Weinregion von British Columbia genannt und wir wissen nun auch wieso. Hammer Wetter, das heisst Sonnenschein pur und angenehm warm. Dementsprechend ist aber auch die Natur. Die Landschaft ähnelt ein bisschen einer Wüste, ist aber immer noch spektakulär zum Ansehen. Zum Mittagessen rissen wir ein Barbecue an. Wir kauften in einem HeimundHobby Market ein Einweggrill (Sven weiss wovon ich spreche ;-) und riesige Möcke Fleisch für fast geschenkt. Das Fleisch ist hier sehr billig, was ich sehr schätze! Leider stellte sich das Grillieren aber als grosse Herausforderung dar, vor allem, wenn es zu winden anfängt und uns ein Rentner inkl. Hund seine ganze Lebensgeschichte inkl. den besten Striplokalen in Vancouver erzählt. ;-)
Dann kamen wir nach Osoyoos. Spannend sag ich euch, denn da ist einfach Wüste und zmitzt drin dieses Kaff am See. Zu der amerikanischen Grenze ist es von da noch ca. 10 Kilometer. Wir entschieden uns, nachdem wir in der EcoLodge eine Schlafgelegenheit gefunden hatten, einen Aussichtspunkt zu besuchen. Doch das war wieder eine sehr grosse challenge (im Englischen würde ich jetzt von einer „daunting challenge“ sprechen und das würde mir im Speaking Test hoch angerechnet da ich diese „collocation“ brauche ;-) ) Die Fahrt dorthin war sehr spannend, denn wir mussten 20km fahren, und das alles auf einer Schotterstrasse. Die Kiesel waren aber nicht klein, sondern zum Teil ziemlich gross. Ich hatte ein paar Mal Angst um unseren Nissan Sentra (by the way: Kauft kein solches Auto, da steppt der Bär nicht so gross…) aber Maria kannte gar nichts und pushte das Auto am Limit zum View Point. Und nicht vergessen, wir mussten anschliessend wieder 20km auf dieser lässigen Strasse zurückholpern! Doch die Sicht von dort war schlicht breathtaking. Es war wirklich sehr spektakulär, vor allem auch weil es auf den Fussweg zur Spitze noch zu schneien angefangen hat! 5 Stunden vorher lagen wir an einer Sandbeach am See und genossen die Sonne.

Am Dienstag dann fuhren wir 400km zurück nach Vancouver. Etwa 150km fuhren wir auf einer Strasse, die uns durch enge Schluchten, hügelige Landschaft und bewälderte Berge führte. Diese Strasse ist eine der eindrücklichsten, die ich je gesehen habe. Es war einfach der Hammer. Die Szenerie ist gewaltig, ein ähnlich wie in der Schweiz, einfach ein bisschen mehr von allem.
Nach ca. 6 Stunden inkl. Stau vor Vancouver erreichten wir dann wieder unseren Ausgangspunkt.

Als ich meiner Lehrerin von diesem Trip erzählte, war sie hell begeistert und sagte mir, dass diese Gegend dort eine der schönsten in ganz British Columbia sei. Suprig, nicht? ;-)

Long May Weekend Fotos Mai 26, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver, Fotos.
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Bildlegende:
1) Kelowna mit teuren Wohnungen
2) Maria und Andreas beim Glaceschlecken
3) Aussichtspunkt auf dem Weg nach Lumby
4) Shushwan Falls
5) Mabel Lake
6) Ich mit Maria am Mabel Lake
7) Cascade Falls
8.) Beach near Penticton
9) Schotterweg zum Aussichtspunkt
10) Schnee auf dem Fussweg zum Aussichtspunkt
11) Spektakuläre Aussicht von dort
12) Andreas und ich in Osoyoos
13) Irgendwo auf dem Weg zurück nach Vancouver 

Seattle…again! Mai 15, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver.
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Nun bin ich also übers Wochenende ein zweites Mal in Seattle gewesen. Der Trip hat mir mächtig Spass gemacht. Endlich konnte ich wieder mal so richtig viel crap sprechen :-)

Los gings am Freitag Nachmittag nach der Schule. Wir hatten bei Budget Car ein Minivan für acht Personen gemietet. Wir heisst: Andreas, Miles, Moira, Jan, Manuel und ich. Wir haben zudem im vornherein noch versucht, ein Hotel zu reservieren, wurden aber nicht fündig. Der einzige Plan war, nach Seattle zu fahren und dort schauen, wies weitergeht. Ich hatte das Vergnügen, als erster zu fahren da die anderen der Meinung waren, über die Grenze muss jemand fahren, der seriös aussieht… ;-)

Leider war es an der Boarder ziemlich busy und wir brauchten doch ziemlich lange, um in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu gelangen. Die anderen mussten wieder das völlig sinnlose und lächerliche Formular ausfüllen. Da gib es Fragen wie z.B. Hatten Sie im zweiten Weltkrieg Kontakt zu den Nazis? Planen Sie in Amerika einen Terroranschlag durchzuführen? Und das stimmt wirklich, die spinnen die Amerikanskis…

Um ca. 8 Uhr am Abend erreichten wir Seattle und machten uns auf die Suche nach einem Hotel. Glücklicherweise hatte ich vorher doch noch im Internet ein bisschen Recherche betrieben und ein potentielles Hotel ausfindig gemacht. Und tatsächlich, die hatten sogar noch eine Suite für 6 Personen frei. Und das beste war: Nicht teuer und erst noch mit einem Jacuzzi (Sprudelbad). Spät am Abend wurde dies dann auch noch in Betrieb gesetzt. Mann, gab das eine Sauerei… ;-)
Wir gingen am Abend dann noch in einen Jazzklub und checkten noch die „Ausgangsmeile“ von Seattle ab. Ist also ein bisschen dünn was die da an Nightclubs auffahren. Vielleicht haben wir ja auch nicht alles gesehen…

Am anderen Morgen mussten wir leider das Hotel wieder verlassen, da sie komplett ausgebucht waren. Wir versuchten unser Glück bei ca. 7 anderen Hotel, doch überall die gleiche Antwort: „No, sorry, no vacancy“. Wir entschieden uns dann, zuerst einmal die Stadt zu besichtigen und später am Abend dann ein Hotel zu suchen. Als ersten Programmpunkt machten wir eine Sightseeing-Tour mit dem „Ride the Ducks“. Das ist ein Gefährt, das auf der Strasse und im Wasser fahren kann. Mega, habe ich noch nie gesehen… Und es war eine riesige Party an Bord dieses „Buses“, die Leute waren gut darauf und die Zuschauer am Strassenrand haben immer gewunken und gelacht. Müsst ihr unbedingt auch mal machen, wenn ihr dort seid! Vor allem der Part, wenn der Bus ins Wasser fährt ist noch recht spannend. Noch spannender wird’s, wenn der Fahrer (eine Frau! ;-) ) es ca. 5 Minuten lang nicht schafft, die Schraube anzuwerfen und wir ein bisschen umherdümpeln… Aber es war super.

Nach der Sightseeing-Tour gingen ein paar von unserer Gruppe noch auf den Space-Needle und wir liefen noch ein bisschen herum. Doch schon bald mussten wir weiter, startete doch um 19 Uhr das Baseball-Game. Ja richtig, wir hatten im Vorfeld Tickets für das Spiel Seattle Mariners vs. New York Yankees besorgt. Mega nicht? ;-) Um uns so richtig in Stimmung zu bringen und nicht als Touristen aufzufallen, kauften drei von uns noch ein Seattle Mariners T-Shirt (für mega wenig Geld… Später habe ich dann den Hacken herausgefunden: Auf der Rückseite des Shirts hat es ein Spielernamen mit einer Nummer… Nur war dieser Spieler so schlecht, dass er jetzt nicht mehr mitspielt… ;-) Guet gmacht!) Bestens vorbereitet gings dann Richtung Stadium Safeco Field. Auf dem Weg dorthin konnte man an vielen Orten Essen kaufen und mit einer seehr grossen Tüte Popcorn (nicht süss und nicht salzig, nein beides! (Habt ihr das schon mal gegessen? Sehr speziell, süss und salzig gleichzeitig, doch zu meinem Erstaunen schmeckte es noch gut ;-) )). Unsere Plätze im Stadium waren nicht mal soo schlecht, wir sassen direkt hinter vor dem Werfer. Und ja, ich gebe es ja zu: Ich habe keine Ahnung von Baseball und es war auch nicht sooo spannend. Aber die Atmosphäre zu erleben ist einzigartig. Im Stadium waren rund 46000 Zuschauer und die machten einen riesen Meis. Zudem konnte man viel Junk Food kaufen. I like! Die Mariners verloren schlussendlich, doch ich fands wirklich super. Ich würde jederzeit wieder hingehen.

Nach dem Spiel (ca. 23 Uhr) ging dann die Hotelsuche von vorne los. Leider hatten sogar das Hilton, das Sheraton und das Crown Plaza keine Zimmer mehr frei und so fuhren wir aus Seattle raus. Das war nicht weiter schlimm, denn unser Plan war am Sonntag in den Outletstores shoppen zu gehen. Und siehe da, wir fanden ein recht gutes und preiswertes Motel. Am anderen Morgen fuhren wir dann zu dem Outletmarket, wo es viele Läden von bekannten Namen hat, die Kleider billig verkaufen. Ich war letztes Mal auch schon dort, hatte aber leider nicht so viel Zeit um mich mit neuen Kleidern einzudecken. Doch diesmal hatte ich viel Zeit und war recht „erfolgreich“. Zufrieden fuhren wir dann um halb vier wieder ab und erreichten Vancouver um acht Uhr am Abend. Müde aber glücklich ging ich dann nach Hause und musste mich dann noch mächtig zusammenreissen, um einen Artikel für die Schule zu schreiben…

Hier noch ein paar Impressionen von unserem Trip.

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Bildlegende:
1) Welcome to USA!
2) Andreas und Manuel am Bierle im Hotelzimmer… (Im Hintergrund das Jacuzzi)
3) Space-Needle by night
4) Manuel und ich im Jacuzzi
5) Ride the Ducks, die etwas andere Sightseeing-Tour
6) Skyline von Seattle
7) Ich im Mariners Fieber (man beachte ebenfalls die Girls, die neben mir vorbeilaufen!…)
8.) Der Eingang des Stadiums
9) Während des Spiels
10) Moira, Jan und Miles
11) Unser super Motel am Samstag Abend
12) von links: Andreas, David, Manuel, Jan, Moira und Miles (Das Foto hat ein Penner geschossen. Ich hatte doch ein bisschen Angst, dass er die Kamera schnappt und dann abhaut ;-) )

Busy… Mai 11, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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Freunde! Ich weiss, lange Zeit habe ich nicht mehr geschrieben. Aber die Zeit hier vergeht unglaublich schnell, jetzt ist dann schon Week 8 in der Schule vorbei. Uebers Wochenende gehe ich wieder weg. Morgen fahren wir (6 Leute aus unsere Klasse) nach Seattle bis Sonntag Abend. Darauf freue ich mich sehr. Ich werde euch dann ab Montag topaktuell von unserem Trip berichten. Zudem steht naechstes Wochenende das „Long May Weekend“ an. Unser Plan ist, Richtung Rocky Mountains zu fahren und einfach das Leben zu geniessen. Im Moment sitze ich gerade bei Maria (einer Spanierin) im Appartment (keine falschen Gedanken gaell ;-) und nachher werde ich noch im Club 686 abshaken. So nice! Bis baldig David

Deep Cove Mai 2, 2007

Posted by David Hauser in Fotos, Vancouver.
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Am Sonntag Nachmittag war ich mit zwei Kollegen in Deep Cove. Die Idee war eigentlich, dass wir da unsere Hausaufgaben machen. Doch es blieb bei einer guten Idee. Denn es war zu schön um irgendetwas für die Schule zu tun. Ich war noch nie an diesem Ort und ich werde bestimmt wieder hingehen. Doch was ist Deep Cove? Deep Cove ist eine kleine Bucht ganz im Osten von Vancouver. Ich habe mit dem Bus nur 10min (endlich wohne ich doch mal richtig :-) . Rund um diese Bucht hat es viele schöne (und teure) Häuser, die einen sehr idyllischen Eindruck vermitteln. Da meinst du wirklich, du bist irgendwo im Tessin oder aber sicher nicht in Vancouver. Ebenfalls kann man da Kajaks mieten und ein bisschen in der Gegend rumkurven. Das werde ich sicher irgend einmal machen.

Mit diesen zwei Kollegen habe ich eine kleine Wanderung quer durch Wald und Wasserfälle zu einem Aussichtspunkt gemacht. Es hat mir sehr gefallen und die Aussicht dort war wirklicht eindrücklich. Manuel hat sogar die Wasserpfeife mitgenommen und natürlich auch benutzt. Seehr chillig, Wasserpfeife, schönes Wetter und Hammer Aussicht!

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