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Long May Weekend Mai 26, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver.
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Am letzten Wochenende war ich wieder einmal weg (how surprising!…:-)) und genoss die freien Tage weit weg von der Schule. Aus irgendeinem Grund hatten wir am Montag frei (ich glaube es war Victoria Day, but don’t ask me what this is ;-) ) und da ich immer noch vier Tage hatte, an denen ich fehlen kann/darf, zog ich einen Frei-Tag am Dienstag ein. Somit stand ein langes Wochenende bevor…

Wir beschlossen, Richtung Rocky Mountains zu fahren. Doch nicht bis dorthin, da es wirklich sehr weit ist von Vancouver. Da fährst du etwa 9 Stunden hin und 9 Stunden wieder zurück. Und das ist mir doch definitiv zu lang. Von ein paar anderen Guys hörten wir, dass die Gegend um Kelowna noch schön sein muss. Also packten wir unsere Siebensachen, mieteten ein Auto und fuhren am Samstag mehr oder weniger planlos los. Apropos wir: Diesmal dabei war wieder Maria aus Spanien bzw. Madrid, Andreas aus der Schweiz und natürlich meine Wenigkeit.

Unseren ersten Zwischenhalt legten wir in Kelowna ein. Dieses Stadt ist am Okanagan Lake, ein ziemlich grosser und vor allem langgezogener See. Die Stadt selber hat nicht sooo viel zu bieten, aber es gibt ein paar schöne Parks am See und die Servierdüsen im Rosie’s sind auch nicht zu unterschätzen ;-) . Es war noch etwas schwierig, ein Hotel zu finden, da eben wie gesagt das Long May Weekend vor der Türe stand und Kreti und Pleti unterwegs waren. Doch nach einiger Zeit und Verhandlungsgeschick logierten wir im Kelowna Motor Inn. Das Motel war sehr sauber und wir hatten einen super doppelstöckigen Raum mit drei riesigen Betten sowie eine Küche für uns. Das Ganze war nicht ganz billig, doch es hat sich wirklich gelohnt. Am Sonntag dann entschieden wir uns Richtung Norden zu fahren und checkten das kleine Dörfchen Lumby ab. Und das war doch noch kuhl. Zum einten spielte das Wetter nun endlich mit, es war ziemlich warm (ca. 22°C), sonnig und ich konnte zum ersten mal meine kurzen Hosen montieren. Mega nicht? Zum anderen stellt Lumby das Tor zu einem sehr grossen „Nationalpark“ dar. Und der war in der Tat recht eindrücklich. Mit dem Auto entdeckten wir diverse Wasserfälle und sehr schöne Plätze am Marbel Lake. Das spannendste ist aber dass du da uhuere in der Pampa bist. Da gibt es nur ein paar Campinplätze und eine Kieselstrasse, nicht mehr. Dieser Platz ist wunderbar zum relaxen geeignet. Da ist die Welt noch in Ordnung.

Am anderen Tag packten wir unser Gepäck wieder und verliessen Kelowna. Wir beschlossen, nun Richtung Süden nach Osoyoos zu fahren. Die Gegend dort wird die Weinregion von British Columbia genannt und wir wissen nun auch wieso. Hammer Wetter, das heisst Sonnenschein pur und angenehm warm. Dementsprechend ist aber auch die Natur. Die Landschaft ähnelt ein bisschen einer Wüste, ist aber immer noch spektakulär zum Ansehen. Zum Mittagessen rissen wir ein Barbecue an. Wir kauften in einem HeimundHobby Market ein Einweggrill (Sven weiss wovon ich spreche ;-) und riesige Möcke Fleisch für fast geschenkt. Das Fleisch ist hier sehr billig, was ich sehr schätze! Leider stellte sich das Grillieren aber als grosse Herausforderung dar, vor allem, wenn es zu winden anfängt und uns ein Rentner inkl. Hund seine ganze Lebensgeschichte inkl. den besten Striplokalen in Vancouver erzählt. ;-)
Dann kamen wir nach Osoyoos. Spannend sag ich euch, denn da ist einfach Wüste und zmitzt drin dieses Kaff am See. Zu der amerikanischen Grenze ist es von da noch ca. 10 Kilometer. Wir entschieden uns, nachdem wir in der EcoLodge eine Schlafgelegenheit gefunden hatten, einen Aussichtspunkt zu besuchen. Doch das war wieder eine sehr grosse challenge (im Englischen würde ich jetzt von einer „daunting challenge“ sprechen und das würde mir im Speaking Test hoch angerechnet da ich diese „collocation“ brauche ;-) ) Die Fahrt dorthin war sehr spannend, denn wir mussten 20km fahren, und das alles auf einer Schotterstrasse. Die Kiesel waren aber nicht klein, sondern zum Teil ziemlich gross. Ich hatte ein paar Mal Angst um unseren Nissan Sentra (by the way: Kauft kein solches Auto, da steppt der Bär nicht so gross…) aber Maria kannte gar nichts und pushte das Auto am Limit zum View Point. Und nicht vergessen, wir mussten anschliessend wieder 20km auf dieser lässigen Strasse zurückholpern! Doch die Sicht von dort war schlicht breathtaking. Es war wirklich sehr spektakulär, vor allem auch weil es auf den Fussweg zur Spitze noch zu schneien angefangen hat! 5 Stunden vorher lagen wir an einer Sandbeach am See und genossen die Sonne.

Am Dienstag dann fuhren wir 400km zurück nach Vancouver. Etwa 150km fuhren wir auf einer Strasse, die uns durch enge Schluchten, hügelige Landschaft und bewälderte Berge führte. Diese Strasse ist eine der eindrücklichsten, die ich je gesehen habe. Es war einfach der Hammer. Die Szenerie ist gewaltig, ein ähnlich wie in der Schweiz, einfach ein bisschen mehr von allem.
Nach ca. 6 Stunden inkl. Stau vor Vancouver erreichten wir dann wieder unseren Ausgangspunkt.

Als ich meiner Lehrerin von diesem Trip erzählte, war sie hell begeistert und sagte mir, dass diese Gegend dort eine der schönsten in ganz British Columbia sei. Suprig, nicht? ;-)

Long May Weekend Fotos Mai 26, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver, Fotos.
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Bildlegende:
1) Kelowna mit teuren Wohnungen
2) Maria und Andreas beim Glaceschlecken
3) Aussichtspunkt auf dem Weg nach Lumby
4) Shushwan Falls
5) Mabel Lake
6) Ich mit Maria am Mabel Lake
7) Cascade Falls
8.) Beach near Penticton
9) Schotterweg zum Aussichtspunkt
10) Schnee auf dem Fussweg zum Aussichtspunkt
11) Spektakuläre Aussicht von dort
12) Andreas und ich in Osoyoos
13) Irgendwo auf dem Weg zurück nach Vancouver 

Seattle…again! Mai 15, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver.
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Nun bin ich also übers Wochenende ein zweites Mal in Seattle gewesen. Der Trip hat mir mächtig Spass gemacht. Endlich konnte ich wieder mal so richtig viel crap sprechen :-)

Los gings am Freitag Nachmittag nach der Schule. Wir hatten bei Budget Car ein Minivan für acht Personen gemietet. Wir heisst: Andreas, Miles, Moira, Jan, Manuel und ich. Wir haben zudem im vornherein noch versucht, ein Hotel zu reservieren, wurden aber nicht fündig. Der einzige Plan war, nach Seattle zu fahren und dort schauen, wies weitergeht. Ich hatte das Vergnügen, als erster zu fahren da die anderen der Meinung waren, über die Grenze muss jemand fahren, der seriös aussieht… ;-)

Leider war es an der Boarder ziemlich busy und wir brauchten doch ziemlich lange, um in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu gelangen. Die anderen mussten wieder das völlig sinnlose und lächerliche Formular ausfüllen. Da gib es Fragen wie z.B. Hatten Sie im zweiten Weltkrieg Kontakt zu den Nazis? Planen Sie in Amerika einen Terroranschlag durchzuführen? Und das stimmt wirklich, die spinnen die Amerikanskis…

Um ca. 8 Uhr am Abend erreichten wir Seattle und machten uns auf die Suche nach einem Hotel. Glücklicherweise hatte ich vorher doch noch im Internet ein bisschen Recherche betrieben und ein potentielles Hotel ausfindig gemacht. Und tatsächlich, die hatten sogar noch eine Suite für 6 Personen frei. Und das beste war: Nicht teuer und erst noch mit einem Jacuzzi (Sprudelbad). Spät am Abend wurde dies dann auch noch in Betrieb gesetzt. Mann, gab das eine Sauerei… ;-)
Wir gingen am Abend dann noch in einen Jazzklub und checkten noch die „Ausgangsmeile“ von Seattle ab. Ist also ein bisschen dünn was die da an Nightclubs auffahren. Vielleicht haben wir ja auch nicht alles gesehen…

Am anderen Morgen mussten wir leider das Hotel wieder verlassen, da sie komplett ausgebucht waren. Wir versuchten unser Glück bei ca. 7 anderen Hotel, doch überall die gleiche Antwort: „No, sorry, no vacancy“. Wir entschieden uns dann, zuerst einmal die Stadt zu besichtigen und später am Abend dann ein Hotel zu suchen. Als ersten Programmpunkt machten wir eine Sightseeing-Tour mit dem „Ride the Ducks“. Das ist ein Gefährt, das auf der Strasse und im Wasser fahren kann. Mega, habe ich noch nie gesehen… Und es war eine riesige Party an Bord dieses „Buses“, die Leute waren gut darauf und die Zuschauer am Strassenrand haben immer gewunken und gelacht. Müsst ihr unbedingt auch mal machen, wenn ihr dort seid! Vor allem der Part, wenn der Bus ins Wasser fährt ist noch recht spannend. Noch spannender wird’s, wenn der Fahrer (eine Frau! ;-) ) es ca. 5 Minuten lang nicht schafft, die Schraube anzuwerfen und wir ein bisschen umherdümpeln… Aber es war super.

Nach der Sightseeing-Tour gingen ein paar von unserer Gruppe noch auf den Space-Needle und wir liefen noch ein bisschen herum. Doch schon bald mussten wir weiter, startete doch um 19 Uhr das Baseball-Game. Ja richtig, wir hatten im Vorfeld Tickets für das Spiel Seattle Mariners vs. New York Yankees besorgt. Mega nicht? ;-) Um uns so richtig in Stimmung zu bringen und nicht als Touristen aufzufallen, kauften drei von uns noch ein Seattle Mariners T-Shirt (für mega wenig Geld… Später habe ich dann den Hacken herausgefunden: Auf der Rückseite des Shirts hat es ein Spielernamen mit einer Nummer… Nur war dieser Spieler so schlecht, dass er jetzt nicht mehr mitspielt… ;-) Guet gmacht!) Bestens vorbereitet gings dann Richtung Stadium Safeco Field. Auf dem Weg dorthin konnte man an vielen Orten Essen kaufen und mit einer seehr grossen Tüte Popcorn (nicht süss und nicht salzig, nein beides! (Habt ihr das schon mal gegessen? Sehr speziell, süss und salzig gleichzeitig, doch zu meinem Erstaunen schmeckte es noch gut ;-) )). Unsere Plätze im Stadium waren nicht mal soo schlecht, wir sassen direkt hinter vor dem Werfer. Und ja, ich gebe es ja zu: Ich habe keine Ahnung von Baseball und es war auch nicht sooo spannend. Aber die Atmosphäre zu erleben ist einzigartig. Im Stadium waren rund 46000 Zuschauer und die machten einen riesen Meis. Zudem konnte man viel Junk Food kaufen. I like! Die Mariners verloren schlussendlich, doch ich fands wirklich super. Ich würde jederzeit wieder hingehen.

Nach dem Spiel (ca. 23 Uhr) ging dann die Hotelsuche von vorne los. Leider hatten sogar das Hilton, das Sheraton und das Crown Plaza keine Zimmer mehr frei und so fuhren wir aus Seattle raus. Das war nicht weiter schlimm, denn unser Plan war am Sonntag in den Outletstores shoppen zu gehen. Und siehe da, wir fanden ein recht gutes und preiswertes Motel. Am anderen Morgen fuhren wir dann zu dem Outletmarket, wo es viele Läden von bekannten Namen hat, die Kleider billig verkaufen. Ich war letztes Mal auch schon dort, hatte aber leider nicht so viel Zeit um mich mit neuen Kleidern einzudecken. Doch diesmal hatte ich viel Zeit und war recht „erfolgreich“. Zufrieden fuhren wir dann um halb vier wieder ab und erreichten Vancouver um acht Uhr am Abend. Müde aber glücklich ging ich dann nach Hause und musste mich dann noch mächtig zusammenreissen, um einen Artikel für die Schule zu schreiben…

Hier noch ein paar Impressionen von unserem Trip.

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Bildlegende:
1) Welcome to USA!
2) Andreas und Manuel am Bierle im Hotelzimmer… (Im Hintergrund das Jacuzzi)
3) Space-Needle by night
4) Manuel und ich im Jacuzzi
5) Ride the Ducks, die etwas andere Sightseeing-Tour
6) Skyline von Seattle
7) Ich im Mariners Fieber (man beachte ebenfalls die Girls, die neben mir vorbeilaufen!…)
8.) Der Eingang des Stadiums
9) Während des Spiels
10) Moira, Jan und Miles
11) Unser super Motel am Samstag Abend
12) von links: Andreas, David, Manuel, Jan, Moira und Miles (Das Foto hat ein Penner geschossen. Ich hatte doch ein bisschen Angst, dass er die Kamera schnappt und dann abhaut ;-) )

Ein perfekter Freitagnachmittag und Seattle April 23, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver, Vancouver.
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Der letzte Freitagnachmittag war „off the hook“, will heissen, einer der besten Tage hier in Vancouver. Ich erzähle euch gerne wieso…

Ihr kennt doch sicher alle die TV-Serie „Smallville“, in der Clark Kent alias Superman seine Teenagerjahre verbringt. Ich habe noch nicht soo viele Episoden daraus gesehen, doch die Serie gefällt mir sehr. Vor allem die beiden Frauen sind sehr hübsch… :-) Auf jeden Fall ist es so, dass hier in Vancouver einige Gebäude und Plätze als Drehorte verwendet wurden. Das wusste ich auch nicht, doch Rafael (richtig, der Guy aus Brasilien) sagte mir an diesem Freitagnachmittag, er wolle mit seiner Brasilianischen Kollegin einige Plätze anschauen. Natürlich war ich dabei… Zudem „überredete“ ich noch Andreas, mit dem ich auch in Vancouver Island war.
Zuerst tuckerten wir mit dem Aquabus (ein seeeehr kleines Böötli) nach Granville Island. Auf dieser Insel hat es verschiedene Märkte, Stände und Kunstausstellungen. Das Beste aber war, dass es einen Spezialitätenmarkt gibt, der alles so Gourmetfood verkauft. Und ratet mal, was wir gefunden haben… Richtig, Bünderfleisch und Appenzeller, Original aus der Schweiz. Mega nicht? :-) Da fühlte ich mich doch grad ein bisschen heimelig. Natürlich kauften Andreas und ich diese Traditionsprodukte. Und es hat sehr geschmeckt. Endlich mal richtiger Käse. In meiner Homestayfamilie hat es nur so komischer 0%-Fett Schmelzkäse. Wobei Käse… Meiner Meinung nach ist es ein Verbrechen, ein 0%-Erzeugnis überhaupt Käse zu nennen… Wo bleibt der Genuss, meine kanadischen Freunde? :-) Auf jeden Fall chillten wir an der Sonne draussen am Meer und genossen unser Festmahl.
Anschliessend besichtigten wir das Apartement von Clark Kent, als er kurzfristig in Metropolis lebte. Die Brasilianer waren sehr aus dem Häuschen…
Mit dem Bus fuhren wir dann zurück nach Downtown, wo wir ebenfalls noch einige Gebäude (unter anderem das Gebäude der fiktiven Zeitung „Daily Planet“). Das war wirklich mega. Und dann passierte das Beste. Nichtsahnend liefen wir ein bisschen belanglos umher, bis plötzlich Gabriela eine Frau (telefonierend und mit Hund!) ansprach. Es stellte sich heraus, dass diese Frau eine der Hauptdarstellerinnen der Serie Smallville ist. Ihr Name ist Allison Mack und in der Serie spielt sie Chloe. Meeega. Das gibt’s gar nicht, dachte ich mir. Da haben wir uns vorgenommen, Drehorte von dieser Serie zu besuchen und als i-Tüpfelchen treffen wir noch eine Originalschauspielerin! Ich war leider etwas zu spät mit dem Fotografieren und ebenfalls posieren mit Allison. Zuerst dachte ich nämlich, Gabriela fände den Hund super… :-)
Und ja, stellt euch mal vor, wie aufgeregt die Brasilianer waren. Rafael musste sofort seinen Cousin anrufen.

Wir entschieden uns dann anschliessend, noch ein bisschen weiterzubummeln. Unser Weg führte uns auf zu einer weiteren sehr kuriosen Begebenheit. Wir trafen vor der Art-Gallery auf eine riiesige Kifferlegalisierungsprotestaktion. Sowas habe ich noch nie gesehen. Da waren etwa 1000 Leute, die allesamt kifften. Stellt euch mal vor, wie das gerochen hat. Unbelievable. Irgendwo hatten die „Organisatoren“ noch Lautsprecher aufgestellt und Bob Marley dröhnte über den ganzen Platz.

Um uns zu beruhigen, entschieden wir uns ins Hotel Fairmont Express zu gehen, das zu den besten in Vancouver gehört. In der Hotelbar mit Barpianist schlürfte ich meinen Jasmin-Rosenblüten-Grüntee und genoss einfach den Augenblick.

Wie könnte ein Tag besser enden als mit einem Besuch im Kino? ;-) Ja und so war es denn auch. Ich ging mit einem Kollege am Abend dann noch ins Kino, „300“ schauen. Und es war wieder super.
Alles in allem ein wirklich gelungener Nachmittag. Und es ist wirklich erstaunlich, was man in nur ein paar Stunden alles erleben kann.
Am Samstag ging ich nach Seattle. Unsere Schule hatte für nur 50 Bucks die Reise nach Seattle organisiert und da wollte ich schon dabeisein. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Schon ziemlich früh am morgen gings los, da viel Zeit ins Land ging mit der Carfahrt und der Grenzeüberschreitung (kuhles Wort :-) ). Die Amerikaner machen ein riesen Theater, wenn du in ihr geliebtes Land willst. Die Beamten machten ein Foto von mir und nahmen meinen Fingerabdruck vom linken und rechten Zeigfinger. Sagt das mal dem Schweizer Datenschützer… Das würde nie gehen! Wir brauchten etwa 1,45h am Zoll, dann liessen sie auch die Brasilianer und Kolumbianer ins Land ;-) Um ca. 12:00 erreichten wir endlich Seattle. Als erstes stand der „Space Needle“ auf dem Programm, der Wahrzeichenturm. Trotz den 15 Dollars, um mit dem Lift hochzufahren, lohnt sich Investition wegen des fantastischen Ausblicks allemal. Da wir nur ca. 2,15 Stunden Zeit hatten, blieb nicht mehr viel Zeit übrig, um noch den Public Market und noch ein wenig von der Stadt zu besichtigen. Wahrscheinlich werde ich nochmals hingehen, meine Cousine Olivia lebt dort und vielleicht kann ich dann dort übernachten.

Mit dem Car fuhren wir dann weiter zu den Outletstores, wo du zum Teil für Markenprodukte wie Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Adidas, Puma usw. 1/4 des Preises wie in der Schweiz zahlst. Es ist wirklich sehr billig und es sind die gleichen Produkte wie in der Schweiz. Natürlich packte auch mich das Shoppingfieber (ratet mal, wie fest die Frauen glänzigi Äugli bekommen haben… ;-) (Vergebt mir, liebe Frauen :-) ) und ich kaufte Sommerschuhe von Skechers sowie zwei kurzärmlige Sommerhemden. Eigentlich wollte ich ja noch mehr kaufen, doch die Zeit von nur 2h war einfach zu kurz.
Nach langer Carfahrt mit immerhin aber Pirates of the Carribean erreichte der Bus um 21:00 wieder Vancouver…

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Bildlegende:
1) Wer findet den Aquabus?
2) Bündnerfleisch und Appenzeller. I like!
3) Gebäude des Daily Planet
4) Allison Mack und Gabriela
5) Kiffende Protestanten (und keine Polizei!)
6) De Space Needle in Seattle
7) Ja, ich war dort :-)
8.) Show im Puplic Market: Fischer werfen die Ware quer über den ganzen Stand. En riisigi Tuurifalle…

Vancouver Island April 11, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver.
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Wie bereits mehrmals angetönt ging ich mit ein paar Friends über das verlängerte Osterwochenende nach Vancouver Island. Mit von der Partie waren Maria, a girl from Spain, Rafael, a guy from Brasil, Andreas, ein Schweizer, mit dem ich meinen Amerikaroadtrip durchführen werde und Ladina, a girl from Switzerland. Dank den zwei nicht Chuchichäschtlisprechenden Mitglieder konnten wir den Leitgedanken unserer Lehrerin wunderbar ausführen: Please speak English all the time! Mir persönlich hat es viel gebracht, auch am Wochenende English zu sprechen.

Am Freitag startete unser Trip. Um 08:00 war Besammlung in Vancouver Downtown. Klein David hat natürlich nicht bemerkt, dass der Freitag (Karfreitag) ein offizieller „Sonntag“ ist und die Busse nach einem anderen Fahrplan als normal fahren. Natürlich kam ich zu spät… Trotzdem lief alles am Schnürchen. Nach einem wirklich leckeren Frühstück bei McDonalds (Bagel mit Ei und Bacon, hmmmm…) stiegen wir in den Bus, der uns via Fähre (1.5h Fahrt) nach Victoria brachte. Dort checkten wir in der Jugi Ocean Island ein. Ich hatte das Vergnügen, mit Rafael im Doppelbett zu übernachten, dachte ich doch, im nächsten Hotel gibt es wieder ein Doppelbett und ich dann sicher nicht nochmals ein Bett teilen muss. Doch denkste, vorneweg nur dies: Es hatte jeder sein eigenes Bett!

Victoria ist eine hübsche Stadt südlich von Vancouver Island und doch etwas grösser als erwartet. Nach dem Zmittag (bei Earls, super Restaurant! Sehr zu empfehlen, vor allem die Servierdüsen sind very cute, I like!) erkundigten wir bei schönstem Wetter die Stadt. Vor allem das Fairment Express Hotel und das Parlament sind sehenswert und aleweil ein Spaziergang wert. Überall rund um den Harbour hat es diverse Gaukler, die irgend eine kleine Show machen. Das Beste an Victoria war aber ein geigenspielender Darth Vader. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Crazy Canadians!!

Am anderen Morgen holten wir unser Car ab und fuhren Richtung Tofino. Als Auto mieteten wir einen Toyota Camry, der sehr geräumig und bequem war. Leider verschlechterte sich das Wetter aber sehr und es regnete nur einmal: Vom Morgen bis am Abend (Der Spruch ist alt, ich weiss, aber er passt perfekt ). Die Fahrt dauerte ca. 5.5h. Vancouver Island hat ungefähr die gleiche Fläche wie die Schweiz, das hatten wir ein bisschen unterschätzt. Um halb drei erreichten wir dann das verschlafene Städtchen Tofino. Und hey, Tofino liegt nun wirklich am Ars.. vom niergendwo. Da bist du riesen in der Pampa!
Unsere Jugi hingegen war super. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Die Unterkunft ist ziemlich neu und hat sehr bequeme Betten (viel besser als das in der HomestayFamily) und eine Küche zum selber kochen. Ich als Chefkoch musste dies natürlich testen, zum Abendessen gab es Pizza und am Abend darauf Faijtas.

Am anderen Tag, sprich Ostern, war das Wetter sogar noch schlimmer. Es regnete und windete mega. Die Eiersuche fiel somit erst einmal ins Wasser… Von Ostern habe ich überhaupt nicht viel bemerkt, das kennen die Canadians nicht so und zelebrieren dies auch nicht. Eigentlich wollte ich unbedingt Whale Watching „machen“, doch das konnte ich wirklich vergessen. Die Sicht war sehr schlecht und zum Teil hatte es Nebel. Da hätte ich das Geld lieber einem Homeless geben können, das hätte mehr gebracht… Doch trotz des Wetters entschieden wir uns, die Strände und Trails genauer anzusehen. Und es hat sich gelohnt. Vor allem die Long Beach ist super. Bei schönem Wetter muss es hier der Hammer sein! Da ich ein heimlicher Regenwaldfan bin, liebte ich es, diverse Dschungelpfads abzuspazieren. Mittagessen hatten wir im noch grösseren Kaff Ucluelet, das sogar noch mehr am Ars.. von Vancouver Island liegt als Tofino. Doch dank Lonely Planet fanden wir ein ausgezeichnetes Restaurant, das hammermässig gute Burger serviert.
Am Nachmittag erkundigten wir noch einen anderen Pfad durch den Regenwald und spielten anschliessend zurück im Hotel noch Poker bis zum Abendessen.

Am Montag dann gings zurück nach Vancouver. Wir verliessen Tofino um 09:15 und ich war um 21:15 endlich müde zurück im HomestayFamilyHouse. Da ich noch keine Aufgaben gemacht hatte, kämpfte ich mich 20min erfolglos damit ab und ging anschliessend schlafen. Das rächte sich heute. Zum ersten Mal seit ich hier bin hatte ich keinen Plan, was überhaupt abging. Somit musste ich heute Abend in die Säcke und alles nachholen. Es kommt also wieder gut…

Ah ja, ich hoffe der erste Sponsorlauf war erfolgreich. Denn auch Vancouver Island ist ein teures Pflaster, dass sich aber aleweil lohnt…

Whistler April 2, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver.
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Dieses Wochenende stand wie bereits angetönt im Zeichen von Whistler (Have a closer look: http://ww1.whistlerblackcomb.com/german/index.htm). Whistler liegt 115 km von Vancouver entfernt und ist ein renomiertes Skigebiet, das vergleichbar mit St. Moritz oder Davos ist. Insgesamt gibt es zwei Skigebiete, Whistler Mountain und Blackcomb. Da im Jahr 2010 hier die Winterspiele stattfinden, wollte ich unbedingt dieses „Village“ besuchen. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.

Am Freitag gings direkt nach der Schule mit dem Bus los (Unsere Klassenlehrerin gab uns trotz Protesten seeehr viele Hausaufgaben mit der Bemerkung, „you can do this during the bus journey…“ Ja genau, so sehe ich das auch!). Unser Hotel war gar nicht mal so schlecht, es lag ein bisschen ausserhalb des Kaffs aber war sauber und in Ordnung. Da ich noch keine Skis, Pants, Boots, Googles and a Helmet hatte, musste ich dies alles mieten. Und Holly Molly war das teuer! Ich nenne jetzt euch keine Zahlen, da würdet ihr sonst sagen, ich habe eins am Helm (dabei brauchte ich ja genau diesen :-) .
Am Abend machten wir zum ersten Mal Whistler ein bisschen unsicher, Dinner stand auf dem Programm. Wir fanden ein hübsches Restaurant, in dem es leckere Burger zum essen gab. Überhaupt habe ich glaube ich seit ich hier bin schon seeehr viele Burgers verdrückt. Aber: I like! Das Restaurant verwandelte sich im Lauf des Abends in einen veritablen Nightclub mit cooler Musik usw. Klaro wurde es spät…

Am anderen Morgen stand nun endlich Skiifahren auf dem Programm. Und Petrus war definitv auf unserer Seite: Absolut hammermässiges Wetter, wies im Bilderbuch steht. Es hätte wirklich nicht besser sein können. Den Wecker stellte ich auf 07:15, Abmarsch war um 08:00 Richtung Gondelbahn. Nicht alle waren sehr glücklich mit dem frühen aufstehen, wäre ich auch nicht, hätte ich nur 3h geschlafen! Wir (ein paar Snöber und ich) entschieden uns für Blackcomb Mountain und crusten den ganzen Tag die Hänge runter. Das Skigebiet ist noch recht gross, vergleichbar mit der Lenzerheide. Mir gefallen vor allem die Waldwägli, die es hier en Masse hat. Überhaupt hat es sehr viele Bäume hier, die einen wunderbaren Kontrast zum Weissen und Blauen ergeben.
Am Abend wurde von den Touragency eine Party in einem Nightclub organisiert, in die wir natürlich gegangen sind. Die Musik war aber nicht soo der Hammer, trotzdem blieb ich bis um 1:00 im Club…

Am anderen Tag stand wieder Skiifahren auf dem Programm. Aber heute muss Petrus wohl definitiv mit dem falschen Fuss aufgestanden sein. Es war nämlich genau das Gegenteil des Wetter: ergiebiger Schneefall während des ganzen Tages (mit einzelnen Auflockerungen), windig und wirklich supermegaschmidi kalt. Oben auf dem Gipfel wars zum Teil -12°C, während wie erwähnt ein recht zügiger Wind blies. Doch ich bin ja kein Schönwetterskiifahrer oder? :-) Ich wollte unbedingt noch das zweite Skigebiet erkunden, hatte ich doch auf der Karte noch ein paar wirklich lässige Waldwägli ausgemacht. Und so war es dann auch. Trotz des miesen Wetters und der zum Teil null Sicht (man suche den Weg, in dem man von Täfeli zu Täfeli fährt) hatte ich viel Fun. Um 4:00 hiess es dann „Bye Whistler“…

Unter der neuen Rubrik „Fotos“ habe ich noch ein paar Fotos veröffentlicht, die dieses Wochenende veranschaulichen.