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Abschied und Amerika Juni 17, 2007

Posted by David Hauser in Fotos, Vancouver.
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So, jetzt ist mein Abenteuer Vancouver schon bald vorbei. Am letzten Freitag habe ich meine Klasse zum letzten Mal gesehen und es ist schon ein bisschen traurig. Wir haben eine super Zeit erlebt und jetzt gehen „leider“ alle wieder individuelle Wege.

Aber nicht dass ich jetzt voll in Traurigkeit versinken würde, denn: Am Dienstag gehts so richtig los! Alan Bachmann, mein Studien- und WG Kollege kam gestern an. Mit Andreas und Alan fliege ich dann am Dienstag nach Los Angeles, der Ausgangspunkt unserer AmerikaReise. Das Reiseprogramm habe ich euch unten angefügt. Das heisst aber auch, dass ich meinen Blog nicht mehr regelmässig (naja, mehr oder weniger regelmässig ;-) ) aktualisieren werde.

Unser Reiseprogramm:

So 17.06.2007 Vancouver / Vancouver
Mo 18.06.2007 Vancouver / Vancouver
Di 19.06.2007 Vancouver / L.A
Mi 20.06.2007 L.A /L.A
Do 21.06.2007 L.A / San Diego
Fr 22.06.2007 San Diego / San Diego
Sa 23.06.2007 San Diego / Palm Springs
So 24.06.2007 Palm Springs / Las Vegas
Mo 25.06.2007 Las Vegas / Las Vegas
Di 26.06.2007 Las Vegas / Las Vegas
Mi 27.06.2007 Las Vegas / Bridgeport
Do 28.06.2007 Bridgeport / Lake Tahoe
Fr 29.06.2007 Lake Tahoe / Lake Tahoe
Sa 30.06.2007 Lake Tahoe / San Francisco
So 01.07.2007 San Francisco / San Francisco
Mo 02.07.2007 San Francisco / San Francisco
Di 03.07.2007 San Francisco / Monterey
Mi 04.07.2007 Monterey / Santa Barbara
Do 05.07.2007 Santa Barbara / Santa Barbara
Fr 06.07.2007 Santa Barbara / Santa Clarita
Sa 07.07.2007 Santa Clarita / L.A
So 08.07.2007 L.A / L.A
Mo 09.07.2007 L.A / L.A
Di 10.07.2007 L.A / Vancouver
Mi 11.07.2007 Vancouver / Vancouver
Do 12.07.2007 Vancouver / Vancouver
Fr 13.07.2007 Meine Eltern kommen nach Vancouver, der nächste kuhle Teil beginnt ;-)

Ich habe euch noch ein paar PartyPics der letzten Woche angefügt. Dave, das Party Animal ;-)

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Bildlegende:
1) Neulich im Blarney Stone
2) Maria, Claire und Andreas im Blarney Stone
3) Ich und Claire
4) Abschlussessen im Restaurant Las Margaritas
5) Rahel, Martina und Moira
6) Original Schirmlidrink
7) Rahel, Vanessa und Lea in der Bar None
8.) Latscht doch der Louis einfach ins Bild… (Sabrina und ich)
9) Ich, Moira und Jan
10) Kategorie unbezahlbar!

Die Zeit vergeht… Juni 3, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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Jetzt ist schon die 11 Woche vorüber. Ich sage euch, die Zeit vergeht unglaublich schnell hier in Vancouver. Es gäbe noch so viel zu tun, ich muss wirklich langsam anfangen zu planen, was ich noch alles sehen möchte.

Nächste Woche am Dienstag haben wir das richtige Speaking. Da bin ich ja jetzt schon ein bisschen nervös, obwohl ich wirklich einen super Speakingpartner habe und ich in einem Testdurchlauf sensationelle 86% geschafft habe. Das brauche ich auch, denn von English in Use habe ich leider immer noch nicht sooo viel Ahnung. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich das Advanced bestehen werde. Letzte Woche hatten wir nämlich einen Testdurchlauf des Examens. Wir starteten um 09:00 in der Library und schrieben Tests bis um vier Uhr am Nachmittag. Am nächsten Tag gabs dann die Auswertung und ich schaffte 75%! Mega, habe mich sehr darüber gefreut. Das bedeutet nämlich ein B. Nun ist mein erklärtes Ziel nicht mehr einfach ein C, sondern das gute alte B ;-)

Gestern waren wir noch auf dem Grouse Mountain. Das ist so der Hausberg der Vancouveraner. Im Winter kannst du dort tiptop Skifahren.
Andreas und ich dachten, dass wir am Abend nach dem Abhängen an der Beach noch auf den Berg gehen und dann den Sonnenuntergang geniessen. Auf den Berg fährt eine Gondelbahn, doch die kostet ca. 35.-! Das war uns doch zu teuer und wir entschlossen, zu laufen. Und ich bin also fast gestorben. Mann war das steil und lang. Zum Berg führt nicht etwa ein schöner Weg, nein, da musst du richtig klettern. Und das demotivierenste ist die Tatsache, dass nach 25 Minuten abkämpfen eine Tafel kommt, die verkündet, dass du jetzt 1/4 der Strecke geschafft hast! Für mich als Sportskanone war das eine richtig harte Herausforderung. Am Schluss brauchten wir 1h und 13 Minuten. Da bin ich also fast ein bisschen stolz darauf, ein paar unserer Schule brauchten über 2h!
Und ja, die Aussicht von dort oben ist noch kuhl. Du siehst fast ganz Vancouver, einzig ein paar Bäume stehen im Weg ;-)
Das Beste aber war, das ich dort oben einen Original Zufiker gefunden habe. Ja, Michael Felix, der in der Nähe von mir in Zufikon wohnt, sagte plötzlich: „Hey David…“ Mega nicht? Da gehst du tausende von Kilometern und triffst einen Dörfler.
Zum Glück kostete dann die Fahrt runter nur 5 Dollar und so entschieden wir uns, diesmal unser Portemonnaie zu zücken…

Ich habe euch noch ein Foto unsere Klasse beigefügt. Nach dem Studium vermisste ich es sehr, in einer Klasse zu sein und gemeinsam Dinge zu erleben. Und das hier ist wirklich genau das, was ich gesucht habe. Ich fühle mich also wieder wie während der Studienzeit. Wir haben sehr viel Fun und eine super Atmosphäre während dem Unterricht. Ich werde das jetzt schon wieder vermissen. Doch im Moment geniesse ich einfach die tolle Zeit. Für alle, die noch keinen Sprachaufenthalt gemacht haben: It is highly recommended!

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Bildlegende:
1) Meine Klasse: vorne: David, Bruno, Patrick, Martina, Rahel, Andreas / hinten: Jan, Miles, Moira und Manuel
2) Spanish Banks Beach
3) Ja, es war steil
4) Man beachte: „extremely steep and difficult…“
5) fast da
6) Michael Felix und ich, Zufikon olé
7) Andreas mit seinem verdienten Burger und Pommes
8.) Aussicht auf Vancouver
9 + 10) Schöner Sonnenuntergang
11) Und ja, es hatte Schnee (wenigstens hatte ich die richtigen Schuhe an ;-) )

Busy… Mai 11, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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Freunde! Ich weiss, lange Zeit habe ich nicht mehr geschrieben. Aber die Zeit hier vergeht unglaublich schnell, jetzt ist dann schon Week 8 in der Schule vorbei. Uebers Wochenende gehe ich wieder weg. Morgen fahren wir (6 Leute aus unsere Klasse) nach Seattle bis Sonntag Abend. Darauf freue ich mich sehr. Ich werde euch dann ab Montag topaktuell von unserem Trip berichten. Zudem steht naechstes Wochenende das „Long May Weekend“ an. Unser Plan ist, Richtung Rocky Mountains zu fahren und einfach das Leben zu geniessen. Im Moment sitze ich gerade bei Maria (einer Spanierin) im Appartment (keine falschen Gedanken gaell ;-) und nachher werde ich noch im Club 686 abshaken. So nice! Bis baldig David

Deep Cove Mai 2, 2007

Posted by David Hauser in Fotos, Vancouver.
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Am Sonntag Nachmittag war ich mit zwei Kollegen in Deep Cove. Die Idee war eigentlich, dass wir da unsere Hausaufgaben machen. Doch es blieb bei einer guten Idee. Denn es war zu schön um irgendetwas für die Schule zu tun. Ich war noch nie an diesem Ort und ich werde bestimmt wieder hingehen. Doch was ist Deep Cove? Deep Cove ist eine kleine Bucht ganz im Osten von Vancouver. Ich habe mit dem Bus nur 10min (endlich wohne ich doch mal richtig :-) . Rund um diese Bucht hat es viele schöne (und teure) Häuser, die einen sehr idyllischen Eindruck vermitteln. Da meinst du wirklich, du bist irgendwo im Tessin oder aber sicher nicht in Vancouver. Ebenfalls kann man da Kajaks mieten und ein bisschen in der Gegend rumkurven. Das werde ich sicher irgend einmal machen.

Mit diesen zwei Kollegen habe ich eine kleine Wanderung quer durch Wald und Wasserfälle zu einem Aussichtspunkt gemacht. Es hat mir sehr gefallen und die Aussicht dort war wirklicht eindrücklich. Manuel hat sogar die Wasserpfeife mitgenommen und natürlich auch benutzt. Seehr chillig, Wasserpfeife, schönes Wetter und Hammer Aussicht!

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Kulinarisches und Kulturelles in Vancouver April 30, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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Wie könnte es anders sein… Irgendwann musste ich euch ja mal etwas über die kulinarischen Genüsse von Kanada berichten. Ich bin ja schliesslich ein Feinschmecker… Ich bin mir aber bis heute noch nicht ganz im klaren, ob die Kanadier wirklich eine Esskultur haben oder nicht. Es gibt soweit ich weiss nicht irgend ein typisches Traditionsgericht wie das Züri Gschnätzlete oder die echt Schweizer Älplermakkaronen (die ich übrigens sehr vermisse… :-) hier in Kanada. Das heisst aber nicht, dass es nicht essbar ist. Das Essen ist vielfach beeinflusst durch die vielen Kulturen hier (Asiatisch, Italienisch, Mexikanisch usw.). Hier einmal die „Most Eaten Dishes“:

- Caesar Salad: Ich liebe diesen Salat. In Englisch würde es heissen: I’m addicted to Caesar Salad. :-) In jedem Restaurant gibt es diesen Salat und jedes Mal bestelle ich ihn als Appetizers. Hammer. Schade gibt es das nicht in der Schweiz. Es gibt jetzt ja vielleicht einige, die nicht wissen, was den das überhaupt ist, der gute alte Caesar Salad. Natürlich kann ich da aushelfen: Caesar Salad besteht aus Kopfsalat, einem Knoblauchdressing, Croutons und Parmesanstreusel. Der füdliblutte Wahnsinn sage ich euch!
Den besten Salat habe ich in Victoria auf Vancouver Island gegessen. Es gibt dort eine Kette namens Earls. Jede Servierdüse ist dort hübscher als die andere und so schmeckt der Caesar Salad grad nochmals ein Quäntchen besser :-)

- Burger: Ja, ich gebe es zu, ich esse viele Burgers. Aber die sind auch wirklich gut. Nichts da mit McDonalds Burger und Konsorte, ich meine die Burgers, die du in jedem guten Restaurant bekommst. Meistens werden sie mit Käse und Bacon serviert und mit viel Salat. Ich als Lebensmitteler würde sogar fast sagen, das ist eine gesunde Sache. Denn meistens hat es viel Salat drin, Fleisch und Sauce. Wenn die Sauce nur aus Ketchup besteht, dann würde ich von einem „Healthy Snack“ sprechen :-) . Das Beste kommt aber noch: Meistens kannst du anstelle von den Fries etwas anderes bestellen. Mein Lieblingsgericht ist nun Burger mit einem Caesar Salad. Besser geht’s nun wirklich nicht!

- Doughnut: Ab und zu esse ich auch mal einen Doughnut. Die mag ich doch auch sehr. Den Besten Doughnut habe ich in Granville Island gegessen, und zwar bei Lee’s Doughnut im Public Market. Wenn ihr mal dort seit, esst kauft unbedingt den mit Zimt und chillt nachher am Hafen und lauscht den Musiker. Etwas relaxteres gibt fast gar nicht… Gestern war ich wieder einmal auf Granville Island mit Andreas und es war der Hammer. Ich mag diesen Platz sehr, überall hat es Essenstände, wo du Essen kaufen kannst und an vielen Orten sind Musiker, die ein Ständchen zum Besten geben. Es ist einfach nur noch friedlich.

- Nachos: In jedem Pub kannst du Nachos bestellen. Das ist wirklich noch witzig, egal wo du bist, Nachos kriegst du bestimmt. Und noch spannender ist die Tatsache, dass die Nachos unter „Appetizers“ aufgelistet sind. Wenn du dann aber diese bestellst (in der Annahme, ja in der Schweiz ist die Portion ja nicht so gross…) dann kommst du schon noch auf die Welt. Die Portion ist riesig, mit Käse überbacken und mit Tomaten, Oliven und Jalapenos garniert. Mega sage ich euch und nach diesem Snack ist garantiert niemand mehr nüchtern…

- Chicken Wings: Auch äusserst beliebt und überall zu haben sind die Chicken Wings. Meistens kannst du noch auswählen, welche Sauce du möchtest. Nie falsch fährst du, wenn du Honey Garlic Style wählst. Hmmm…..

Summa Summarum: Das Essen hier in Kanada schmeckt mir ausgezeichnet. Vor allem den Cesar Salad möchte ich am liebsten in die Schweiz importieren…
Dann noch etwas ganz anderes. Wahrscheinlich habe ich sicher den Eindruck hinterlassen, dass ich die ganze Zeit nur immer ins Kino und in Klubs gehe. Denen sage ich: Schtimmt! ;-) Nein, natürlich nicht nur. Am letzten Montag war ich in einem Klassikkonzert im Orpheum in Vancouver Downtown. Das war echt der Hammer. Ich mag Klassik noch und gegen ein gutes Konzert gab es noch nie etwas einzuwenden. Am Montag also spielte das Vancouver Symphony Orchestra verschiedene Stücke von Smetana, Brahms und Haydn. Das Stück von Brahms war ein Pianokonzert, dessen Pianist ca. 35 Minuten lang spielte. Und das wohlgemerkt alles auswendig. Da beklagen sich unsere Musikanten schon, wenn sie einen Marsch von 2.5 Minuten lernen müssen… Hut ab vor diesem Solisten!
Ah ja, fast hätte ichs vergessen: Das Orpheum ist awesome! Es ist ein sehr altehrwürdiges Gebäude und der Saal oder besser gesagt die Halle ist sehr eindrücklich. Wenn man von aussen schaut, könnte man nie im Leben erraten, dass ein solch schöner Saal drin Platz hat. Wenn möglich, geht da mal hin…

Am Donnerstag dann ging meine kulturelle Woche weiter. Ich ging in die Oper. Ja, zugegeben, etwas skeptisch war ich schon, bin ich doch noch nicht so mängisch in der Oper gewesen. Das aufgeführte Stück hiess „Tosca“ von Puccini. Aber ich muss sagen, es hat mir gefallen (trotz dem seeehr schlechten Platz, 3 hinterste Reihe in einem unglaublich grossen Theater). Die Story ist ziemlich komplex und dreht sich natürlich um Liebe und Intrigen. Am Schluss der Oper wird der Bösewicht von der schönen Frau ermordet, der Liebhaber der schönen Frau erschossen und die schöne Frau, Tosca, die das nicht verkraften kann, stürzt sich selbstmörderisch über die Festungsmauer. Oha, habe ich mir gedacht. Nichts mit Happy End :-)

Da dies doch ein etwas trauriges Ende für ein Blog ist, hier noch ein paar Fotos.

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Bildlegende:
1-4) Granville Island
5) Andreas (mit dem ich im Sommer einen Monat in USA reisen werde) und ich in einem Pub während dem Canucks-Spiel. Leider verloren sie…

Ein perfekter Freitagnachmittag und Seattle April 23, 2007

Posted by David Hauser in Ausserhalb Vancouver, Vancouver.
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Der letzte Freitagnachmittag war „off the hook“, will heissen, einer der besten Tage hier in Vancouver. Ich erzähle euch gerne wieso…

Ihr kennt doch sicher alle die TV-Serie „Smallville“, in der Clark Kent alias Superman seine Teenagerjahre verbringt. Ich habe noch nicht soo viele Episoden daraus gesehen, doch die Serie gefällt mir sehr. Vor allem die beiden Frauen sind sehr hübsch… :-) Auf jeden Fall ist es so, dass hier in Vancouver einige Gebäude und Plätze als Drehorte verwendet wurden. Das wusste ich auch nicht, doch Rafael (richtig, der Guy aus Brasilien) sagte mir an diesem Freitagnachmittag, er wolle mit seiner Brasilianischen Kollegin einige Plätze anschauen. Natürlich war ich dabei… Zudem „überredete“ ich noch Andreas, mit dem ich auch in Vancouver Island war.
Zuerst tuckerten wir mit dem Aquabus (ein seeeehr kleines Böötli) nach Granville Island. Auf dieser Insel hat es verschiedene Märkte, Stände und Kunstausstellungen. Das Beste aber war, dass es einen Spezialitätenmarkt gibt, der alles so Gourmetfood verkauft. Und ratet mal, was wir gefunden haben… Richtig, Bünderfleisch und Appenzeller, Original aus der Schweiz. Mega nicht? :-) Da fühlte ich mich doch grad ein bisschen heimelig. Natürlich kauften Andreas und ich diese Traditionsprodukte. Und es hat sehr geschmeckt. Endlich mal richtiger Käse. In meiner Homestayfamilie hat es nur so komischer 0%-Fett Schmelzkäse. Wobei Käse… Meiner Meinung nach ist es ein Verbrechen, ein 0%-Erzeugnis überhaupt Käse zu nennen… Wo bleibt der Genuss, meine kanadischen Freunde? :-) Auf jeden Fall chillten wir an der Sonne draussen am Meer und genossen unser Festmahl.
Anschliessend besichtigten wir das Apartement von Clark Kent, als er kurzfristig in Metropolis lebte. Die Brasilianer waren sehr aus dem Häuschen…
Mit dem Bus fuhren wir dann zurück nach Downtown, wo wir ebenfalls noch einige Gebäude (unter anderem das Gebäude der fiktiven Zeitung „Daily Planet“). Das war wirklich mega. Und dann passierte das Beste. Nichtsahnend liefen wir ein bisschen belanglos umher, bis plötzlich Gabriela eine Frau (telefonierend und mit Hund!) ansprach. Es stellte sich heraus, dass diese Frau eine der Hauptdarstellerinnen der Serie Smallville ist. Ihr Name ist Allison Mack und in der Serie spielt sie Chloe. Meeega. Das gibt’s gar nicht, dachte ich mir. Da haben wir uns vorgenommen, Drehorte von dieser Serie zu besuchen und als i-Tüpfelchen treffen wir noch eine Originalschauspielerin! Ich war leider etwas zu spät mit dem Fotografieren und ebenfalls posieren mit Allison. Zuerst dachte ich nämlich, Gabriela fände den Hund super… :-)
Und ja, stellt euch mal vor, wie aufgeregt die Brasilianer waren. Rafael musste sofort seinen Cousin anrufen.

Wir entschieden uns dann anschliessend, noch ein bisschen weiterzubummeln. Unser Weg führte uns auf zu einer weiteren sehr kuriosen Begebenheit. Wir trafen vor der Art-Gallery auf eine riiesige Kifferlegalisierungsprotestaktion. Sowas habe ich noch nie gesehen. Da waren etwa 1000 Leute, die allesamt kifften. Stellt euch mal vor, wie das gerochen hat. Unbelievable. Irgendwo hatten die „Organisatoren“ noch Lautsprecher aufgestellt und Bob Marley dröhnte über den ganzen Platz.

Um uns zu beruhigen, entschieden wir uns ins Hotel Fairmont Express zu gehen, das zu den besten in Vancouver gehört. In der Hotelbar mit Barpianist schlürfte ich meinen Jasmin-Rosenblüten-Grüntee und genoss einfach den Augenblick.

Wie könnte ein Tag besser enden als mit einem Besuch im Kino? ;-) Ja und so war es denn auch. Ich ging mit einem Kollege am Abend dann noch ins Kino, „300“ schauen. Und es war wieder super.
Alles in allem ein wirklich gelungener Nachmittag. Und es ist wirklich erstaunlich, was man in nur ein paar Stunden alles erleben kann.
Am Samstag ging ich nach Seattle. Unsere Schule hatte für nur 50 Bucks die Reise nach Seattle organisiert und da wollte ich schon dabeisein. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Schon ziemlich früh am morgen gings los, da viel Zeit ins Land ging mit der Carfahrt und der Grenzeüberschreitung (kuhles Wort :-) ). Die Amerikaner machen ein riesen Theater, wenn du in ihr geliebtes Land willst. Die Beamten machten ein Foto von mir und nahmen meinen Fingerabdruck vom linken und rechten Zeigfinger. Sagt das mal dem Schweizer Datenschützer… Das würde nie gehen! Wir brauchten etwa 1,45h am Zoll, dann liessen sie auch die Brasilianer und Kolumbianer ins Land ;-) Um ca. 12:00 erreichten wir endlich Seattle. Als erstes stand der „Space Needle“ auf dem Programm, der Wahrzeichenturm. Trotz den 15 Dollars, um mit dem Lift hochzufahren, lohnt sich Investition wegen des fantastischen Ausblicks allemal. Da wir nur ca. 2,15 Stunden Zeit hatten, blieb nicht mehr viel Zeit übrig, um noch den Public Market und noch ein wenig von der Stadt zu besichtigen. Wahrscheinlich werde ich nochmals hingehen, meine Cousine Olivia lebt dort und vielleicht kann ich dann dort übernachten.

Mit dem Car fuhren wir dann weiter zu den Outletstores, wo du zum Teil für Markenprodukte wie Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Adidas, Puma usw. 1/4 des Preises wie in der Schweiz zahlst. Es ist wirklich sehr billig und es sind die gleichen Produkte wie in der Schweiz. Natürlich packte auch mich das Shoppingfieber (ratet mal, wie fest die Frauen glänzigi Äugli bekommen haben… ;-) (Vergebt mir, liebe Frauen :-) ) und ich kaufte Sommerschuhe von Skechers sowie zwei kurzärmlige Sommerhemden. Eigentlich wollte ich ja noch mehr kaufen, doch die Zeit von nur 2h war einfach zu kurz.
Nach langer Carfahrt mit immerhin aber Pirates of the Carribean erreichte der Bus um 21:00 wieder Vancouver…

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Bildlegende:
1) Wer findet den Aquabus?
2) Bündnerfleisch und Appenzeller. I like!
3) Gebäude des Daily Planet
4) Allison Mack und Gabriela
5) Kiffende Protestanten (und keine Polizei!)
6) De Space Needle in Seattle
7) Ja, ich war dort :-)
8.) Show im Puplic Market: Fischer werfen die Ware quer über den ganzen Stand. En riisigi Tuurifalle…

Crazy Canadians April 18, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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First of all möchte ich mich entschuldigen, dass ich sooo lange keinen Blog Eintrag mehr geschrieben habe. Die Zeit hier vergeht so unglaublich schnell und es gibt so viel zu tun; da bleibt anderes etwas auf der Strecke (auch das Beantworten von persönlichen E-Mails, sorry for that :-) ). Das möchte ich hier aber nachholen.

Jetzt bin ich doch schon einen Monat hier und ich werde euch in diesem Eintrag ein bisschen etwas von den Kanadiern erzählen, das heisst, was ich so an Sonderbarkeiten bemerkt habe…

- Zuerst einmal dies: Canadians are crazy about coffee. Es gehört in Vancouver zum guten Ton, am Morgen mit einem Becher Kaffee in der Hand aus dem Haus zu gehen und diesen während der ganzen Busfahrt oder dem Spaziergang zum Büro in der Hand zu halten. Klar wird ab und zu auch daraus getrunken. Aber das ist wirklich ein interessanter Anblick in Bus, wenn da alle ihre farbigen Becher Spazierenfahren…
Spannend ist auch die Anzahl Starbucks. Irgend wer muss ja wohl für Nachschub an Kaffee sorgen. Und da ist man bei Starbucks sehr gut bedient. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Starbucks Kaffees es in Vancouver hat. Unbelievable! Das Beste finde ich aber, dass es zum Teil innerhalb eines Geschäftes einen Starbucks hat. Ein Paradebeispiel ist die Buchandlung, in der innerhalb Kaffee getrunken werden kann…

- Kanadier lieben „standing in line“. Sei es bei der Busstation oder für das Essen, überall gibt es Schlangen. Und ich finde es gar nicht mal so schlecht. Denn da gibt es kein Gedränge und Gerangel um die Plätze, es gilt das Motto „First come, First serve“. Das gleiche ist im Kino. Wenn du ein Ticket hast, sitzt wo du willst! Dumm ist einfach der, der zu spät kommt. Ist mir bis jetzt aber noch nie passiert.
Ah ja, apropos Kino: Ich war am letzten Sonntagabend wieder einmal im IMAX und habe Deep Sea 3D gesehen. Das war ohne zu übertreiben einer der Besten (wenn nicht der Beste) Filme, die ich je in einem IMAX gesehen habe. Es war wirklich absolut unglaublich und hat mich fast weggeblasen. Die Story ist super, super Bilder und der 3D Effekt schlicht atemberaubend. Da meinst du wirklich, du bist mitten im Meer und kannst die Fische fangen. Ich hoffe wirklich, dass es dies auch bald in der Schweiz gibt. Denn das ist Kino pur…

- Wenn jemand Geburtstag hat, gibt es in Kanada ein riesiges TamTam. In unserer Klasse haben schon zwei Mitstudenten Geburi gefeiert und jedes Mal hat unsere Lehrerin eine Karte organisiert und am Tag X eine kleine Torte mit Kerze hervorgezaubert. Natürlich mussten wir alle singen…

- In Vancouver ist im Moment das Hockeyfieber ausgebrochen. Die „Canucks“, die Mannschaft von Vancouver ist im Viertelfinal der Playoffs für den Stanleycup. Ich verstehen eigentlich überhaupt nichts von Hockey und bin auch nicht so interessiert, aber zur Zeit sind alle irgendwie Hockeyfans, getreu dem Motto „We are all Canucks!“ Die Euphorie zeigt sich auch anhand den Anzeigetafeln der Busse. An jedem Tag, an dem gespielt wird, steht auf den Displays „Go Canucks Go“. Finde ich noch ziemlich witzig… Jetzt ist gerade das vierte Game fertig und die Canucks haben schon wieder gewonnen gegen Dallas. Nun steht es 3-1 für Vancouver in der Best of 4 Series. Nur noch ein Sieg, und Vancouver steht Kopf…

- Kanadier sind sehr freundlich und offen. Du kannst irgendjemand fragen, er wird dir garantiert Auskunft geben und ev. noch ein bisschen plaudern.

- Wenn du in einen Laden gehst, fragt dich an der Kasse der Kassierer oder die Kassiererin immer „How are you“. Inzwischen habe ich bemerkt, dass sie diese Floskel durchaus ernst meinen und du darauf anworten solltest. Zudem gehört es zum guten Ton, zurückzufragen, „And how are you?“. Meistens gibt dann die Antwort „Fine, thank you“. Letzthin hat mir aber eine Kassiererin mit einem Smile gesagt: „Bad, i’m working, thank you“ Bis heute habe ich noch nicht herausgefunden, was ich darauf antworten soll…

- Aller Euphorie zum trotz: Hier noch ein negativer Punkt von Vancouver. Die Stadt hat ein Problem mit Obdachlosen und Bettlern. Und ich finde es ziemlich schlimm. Die Bettler sind zwar überhaupt nicht aufdringlich, wenn du gesagt hast nein, ich gebe nichts, dann zotteln sie weiter. Aber die Anzahl an Bettlern ist enorm. Wenn ich am Abend an der Bushaltestelle Downtown 15min warten muss, kommen ohne zu übertreiben 4-6 Bettler und fragen dich „do you have any change?“ Doch ich bleibe hart, habe ich doch noch keinen roten Rappen hervorgerückt…
Zudem gibt es Gegenden in der Stadt, die du lieber meiden solltest nach dem eindunkeln. Da ist es nämlich nicht meehr so sicher… Spannend finde ich dies zudem, da vor ca. 1.5 Wochen eine Umfrage bzw. Evaluation im Fernsehen gezeigt wurde über die „Best Places to live“. Und ratet mal, was sind die ersten drei Plätze? 1. Zürich, 2. Genf und 3. Vancouver. Da war ich natürlich schon stolz und musste mich lauthals freuen, denn die ganze Hostfamily sass während dieser Nachricht vor dem Fernseher… :-)

Sonst gibt es eigentlich nicht soo viel zu erzählen. Ich gehe jeden Tag zur Schule und oft in den Ausgang wie gehabt. Das einzige was mir im Moment ein bisschen Sorgen macht sind die vielen Hausaufgaben. Ich konnte mir ja dies nicht so recht vorstellen, 2h Aufgaben pro Tag. Aber es ist wirklich so. Und ich würde sagen, sogar noch mehr, wenn du seriös sein willst (und das bin ich ja, wie ihr wisst… :-) ) Leider bin ich aber oft nach der Schule ziemlich müde, da wir sehr viel Stoff am Tag durchnehmen und ich dann gar keine Zeit habe, um alles zu repetieren. Nach den Hausaufgaben bin ich meistens zu faul um noch Vocabulary zu lernen oder mich mit den Zeiten auseinanderzusetzen. Da bin ich mir noch nicht recht im Klaren, wie ich das in den Griff bekomme…

Genug geklönt, jetzt noch zu etwas erfreulicherem: Am nächsten Samstag fahre ich nach Seattle für einen Day-Trip. Unsere Schule hat dies für nur 50 Bucks organisiert. Kuhl. 1 Tag Seattle ist sehr kurz, aber wenns mir gefällt gehe ich dann nochmals… Es bleibt aber Zeit für eine Sightseeing-Tour und fürs shoppen im Outletstore. Mal sehen, könnte wieder ein teueres Wochenende werden.

Das wärs für den Moment, ich wünsch euch eine schöne Zeit und vergesst nicht, euch einzucremen. Wir in Vancouver frieren uns leider den Ar… ab. 9°C und heavy rain… :-)

PS: Gestern hatte Klassenkollege Geburtstag und aus diesem Grund sind wir am Abend Essen gegangen und anschliessend noch in einen Club. Crazy, und das an einem Montag. Die Woche fängt ja gut an…

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Bildlegende:
1) Starbucks in Bücherladen
2) Canadians standing in line and waiting for the bus…
3) Go Canucks Go
4) Mit diesem Gurkenbus fahre ich täglich von der Homestayfamily bis zu Phipps Exchange, wo ich umsteigen muss. Auch dieser Bus ist Canucks Fan…

Clubbing April 6, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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Hmm, die letzten paar Tage waren sehr streng. Immer dieses Nightclubs jeden Abend… Ist schon ziemlich ungewöhnlich für mich, aber I’m getting used to clubbing, wie es in schönstem Englisch heisst :-)

Am Dienstag fand die Geburiparty von Darkise statt. Wobei von Darkise – das meinte ich auf jedenfalls, doch alls ich mit Matthew, einem Kollege von der Schule, in das verabredete Restaurant ging, wussten die Waitress nichts von einer Darkise. Wie sich später herausstellte, war das die Geburtstagsparty einer Kollegen von Darkise. Die Kanadier sind aber in dieser Beziehung sehr offen und freuen sich über jeden neuen Kontakt. Der Abend mit diesen Leuten war awesome, wir hatten sehr viel Fun und ich konnte mein Englisch super einsetzen.
Nach dem Essen gingen wir noch in einen Club (ja natürlich ;-) und shakten dort ziemlich lange. Ich war um 02:00 im Bett. Könnt euch ja mal vorstellen, wie parat ich am Mittwochmorgen war… (und hey, es war erst Mittwoch, nicht etwa Ende der Woche!)

Am Mittwochabend ging die Nacht der Clubs weiter, GraduationParty im TONIC stand an. Everybody was there, da konnte ich nicht nein sagen…

Von den vergangenen zwei Abenden habe ich ein paar Fotos, die beweisen, dass ich tatsächlich da war ;-)

PS: Noch eine lustige Anekdote: Am Dienstag auf der Tanzfläche hat mich ein Girl der Truppe von Darkise gefragt: „Are you doing a lot of clubbing in Switzerland?“ Und als ich sagte: „No, never“ hat sie ganz schön grosse Augen gemacht… Ich glaube, das ist ein gutes Zeichen!

Things are getting better… März 30, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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… die Schule. Studying English at the Advanced Programm is not easy. Wir haben sehr viele Hausaufgaben, die ich als strebsamer Schüler natürlich immer zu aller Zufriedenheit mache. Doch es ist recht streng, im Moment beschäftigen wir uns vor allem mit den Zeiten. Die bereiten mir immer noch sehr Kopfschmerzen, weiss ich doch nicht einmal im Deutschen ob das jetzt Future oder Future Perfekt ist, usw. Im Englischen gibt’s dann diese lustigen Zeiten wie Future Present Continouos: I have been studying English for 3 month in June. Weird isn’t it? Heute hatten wir einen weiteren Test in der Schule, Use of English und Listening stand auf dem Programm. Für meine Verhältnisse war ich nicht mal so schlecht, ich denke ich sollte in 10 Wochen auf dem akzeptablen Niveau von 65% stehen…

… der Ausgang. Ja, und das ist nicht mal ein schlechter Witz. Ich wäre ziemlich ein Aussenseiter wenn ich nicht mitgehen würde und wer ist denn schon gerne ein Aussenseiter? :-) Auf jeden Fall gehe ich fleissig in Night Clubs, ich komme gerade von der „Au Bar“, wo jeden Donnerstag die Studentenparty stattfindet. Das einzig wirklich doofe ist wie schon mal beschrieben der Heimweg. Ich bin um 23:00 aus dem Club gekommen und um 01:00 zu Hause…

… Kontakt mit Locals. Heute habe ich mich mit Darkise getroffen, eine Ex-Freundin von meinem Cousin Martin. Ich habe von meiner Tante ein Souvenirpaket bekommen, dass ich unbedingt Darkise geben musste. Und heute habe ich also meine „Schuld“ eingelöst. Und es war noch recht cool und nett. Ich habe mich mit ihr etwa eine Stunde unterhalten und sie hat mich zu ihrer Geburtstagsparty eingeladen. Da werden auch viele Einheimische da sein, mit denen ich ein bisschen plaudern kann. Und hey, keine krummen Gedanken gäll. Sie ist 31 Jahre alt…

… Kino. Ich bin schon 4x im Kino gewesen. I like! Hier in Vancouver ist das Kino mega billig, der Eintritt kostet nur 7.- und da es eh nie Leute im Kino hat kannst du sitzen wo du willst. So gefällt mir das. Zudem haben die Kinobetreiber hier verstanden, was gesunde Snacks sind. Anstelle von Popcorn kann nämlich auch ein Gemüsedip gekauft werden…

… Osterweekend. Morgen kommt aus, ob wir übers Osterwochenende wegfahren. Andreas, mit dem ich den Amerikatrip machen werde, mietet ev. mit anderen Leuten (und die sind nicht von der Schweiz!) ein Auto und da kann ich mich anschliessen. Das wäre wirklich kuhl, so komme ich ein bisschen rum und lerne nicht nur Schweizer kennen…

… farbiger Getränkehimmel. Mann, hier gibt es so viele neue Getränke, ich glaube fast es ist Weihnachten und Ostern gleichzeitig. Wird wohl ein Weilchen dauern (und viel Geld kosten :-) , bis ich alle ausprobiert habe.

… Weekends. Morgen gehe ich bis am Sonntag Abend nach Whistler Ski fahren. Everybody told me, that I have to go to Whistler. So, morgen ist es nun soweit. Um 12:30 fährt unser Bus los. Der ganze Spass ist aber nicht ganz billig, da ich überhaupt keine (und ich meine wirklich nichts) Ausrüstung dabei habe, muss ich alles mieten. Wird sehr teuer werden. Aber so what, bin ja eh nur einmal hier und der Winter in der Schweiz war nicht soo der Börner. Das Wetter am Wochenende soll wirklich schön sein…

… Wetter. Zum Schluss noch das Wetter. Scheint so, als sei Petrus der Regen ausgegangen, es ist nämlich seit dem letzten Blog nur noch schön aber saukalt…

Die Fotos unten sind vom Spaghettiessen von heute mit Leuten meiner Klasse (und ein Brasilianer), sowie den Gemüsedip im Kino (Tisi proudly presents…)

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Raincover März 24, 2007

Posted by David Hauser in Vancouver.
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Das Wetter ist schlecht. Es ist sogar wirklich schlecht. Seit ich am Samstag in Vancouver angekommen bin, hat es immer nur geregnet, mit der Ausnahme vom Dienstag, als den ganzen Tag die Sonne schien. Und Regen bedeutet, dass es wirklich 24 Stunden lang aus vollen Kübeln giesst. Ich glaube, dass bei euch die gleiche Menge Schnee gefallen ist. Hans Peter hat mir Bilder aus Bonstetten geschickt. Looks very beautiful. Ich wünschte ich wäre auch dort und könnte das miterleben… (Just kidding, hier ist es natürlich viel besser… :-)  

So, die erste Woche Schule in Vancouver ist um. Und was kann ich euch erzählen? Ja, es gefällt mir. Trotz den vielen Schweizern finde ich es cool und durch die schulinterne Weisung nur Englisch zu reden während der Schulzeit lerne ich viel. Ich habe das Gefühl schon viel gelernt zu haben und dies, obwohl ich erst eine Woche hier bin. Mal sehen, was die weiteren Wochen für Verbesserungen bringen. Unsere Klasse besteht aus 11 Personen, davon sind 4 Frauen und 7 Männer und unsere Lehrerin heisst Robin. Jeden Donnerstag gibt es eine Prüfung, bei der wir sehen können, wo wir stehen und wie sich jeder einzelne steigern konnte. Die Prüfung besteht aus einzelnen Teilen der Advanced Abschlussprüfung, am Donnerstag waren es die Parts Reading und Listening, die ich zu meinen Stärken zähle. 

Nun zum Ausgang. Ja, ich bin ja nicht so der Partyhengst, eher die Festbremse wie einige von euch sicher auch schon bemerkt haben. Aber hier in Vancouver bin ich gestern und vorgestern in Klubs gewesen. Und es war wirklich noch lustig. Keiner kennt dich so „who cares“! Einzig das nach Hause gehen gestaltete sich wieder als etwas schwierig. Ich finde mich inzwischen ein bisschen besser zurecht in der grossen Stadt aber ganz wohl fühle ich mich noch nicht. Gestern nahm ich den allerletzten Bus bis zu „Parkgate Village“, von da heissts laufen (20min bei heavy rain) oder Taxi. Ich entschied mich natürlich für das Taxi. Der Taxichauffeur hatte aber überhaupt keinen Plan (oder wollte es nicht wissen), wie er nach Frames Place gelangen konnte (so wie ich… :-) Erst nach einiger Zeit fand er die Strasse per Zufall. Die Suchzeit schlug sich natürlich auch im Taxometer nieder. Was mich zum nächsten „Problem“ bringt: Ich brauche viel Geld in Vancouver. Fangt schon mal an einen Sponsorlauf für mich zu organisieren! 

Unten noch ein paar Bilder unseres Klassenzimmers. Zugegeben, es sieht noch etwas leer aus, aber das kommt schon noch. Und das wären die Hausaufgaben, die ich eigentlich erledigen sollte anstatt diesen Blog zu schreiben…

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